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Mo der 34. Woche im Jahreskreis 

g  Hl. Kolumban, Abt von Luxeuil und von Bobbio, Glaubensbote im Frankenreich (RK)

g  Hl. Klemens I., Papst, Märtyrer

gr  M  vom Tag, zB: Tg 318,37; Gg 350,9; Sg

208,1 (206,1)

L:  Offb 14,1–3.4b–5 Ev:  Lk 21,1–4

w  M  vom hl. Kolumban (Com Gb oder Or oder ÖEigF² 137)

L u. Ev vom Tag od. aus den AuswL, zB: L:  Jes 52,7–10

Ev:  Lk 9,57–62

r  M  vom hl. Klemens (Com Mt oder Pp)

L u. Ev vom Tag od. aus den AuswL, zB: L:  1 Petr 5,1–4

Ev:  Mt 16,13–19

 

Der hl. Kolumban wurde um 543 geboren; er stammte aus Irland. Seine Erziehung erhielt er in einem Kloster, wo er auch als Lehrer tätig blieb. 591 zog er mit zwölf Gefährten nach Gallien, schrieb als Abt von Luxeuil seine Mönchsregel, die aber später allenthalben von der milderen Regel Benedikts abgelöst wurde. Nach 600 missionierte er mit Gallus einige Jahre in der Gegend um den Bodensee, zog dann allein weiter über die Alpen und gründete 612 das Kloster Bobbio in der Lombardei, wo er am 23. November 615 als Abt starb. Kolumban ist der bedeutendste Vertreter der irischen Mission auf dem europäischen Festland. Der hl. Klemens (auch Clemens Romanus) war der dritte Nachfolger des hl. Petrus als Bischof von Rom (92 bis 101). Bekannt ist der Brief dieses Papstes an die Korinther, der 93/97 verfasst wurde und Zwistigkeiten in der Gemeinde von Korinth schlichten will. Der Brief ist das älteste Zeugnis der römischen Gemeinde. 1976: Mötz, Michael, emer. Dech. 1986: Wusche, Br. Gualbert Stefan SVD, St. Gabriel 1989: Ayanyan, P. Gabriel CMV 1994: Mondkowski, Paul, Pfr. i.R.