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Sa Hl. Dominikus, Priester, Ordensgründer 

Monatlicher Gebetstag um geistliche Berufe

Priestersamstag (vgl. Einleitung S. 27)

G  W  M  vom hl. Dominikus (Com Ss oder Or) L:  Hab 1,12 2,4

Ev:  Mt 17,14b–20

oder aus den AuswL, zB: L:  1 Kor 2,1–10a

Ev:  Lk 9,57–62

M     um geistliche Berufe (vgl. Einl. S. 27)

L und Ev vom Tag oder aus den AuswL

 

 

 

Der hl. Dominikus, geboren um 1170 in Caleruega (Kastilien), war zuerst Mitglied des reformierten Domkapitels von Osma. Sein Freund, Bischof Didakus von Azevedo, gründete auf die Nachricht von den Misserfolgen der Albigensermission und nach der von den Albigensern übernommenen Methode der Nachfolge der Apostel in Wanderpredigt und Armut ein Missionszentrum in Prouille bei Toulouse (1206), dessen Leitung Dominikus nach dem Tode des Didakus übernahm. Dominikus plante einen Bettelorden nach einer neuen Regel. Nach Schwierigkeiten bestätigte Honorius III. 1216 den Orden, dessen Verfassung und Ausbreitung sich der Heilige mit Erfolg widmete. Dominikus starb am 6. August 1221 in Bologna; sein Grab ist in der dortigen Ordenskirche. Dominikus war ein großer Menschenkenner und Organisator. Selbst kränklich, war er kein Aufsehen erregender Prediger, schenkte der Kirche aber doch den Predigerorden. 1980: Kurucar, P. Ludwig M. Adalbert CCG 1984: Dordett, Univ.-Prof. Dr. Alexander, Offizial d. Wr. Metropolitanund Diözesangerichtes 1988: Sotola, Dr. Franz, Domkapitular, Prof. i. R. Etz, Franz, Prof. i. R. 2004: Ubl, Wolfgang, Domkurat i. R.