Drucken

Mi HL. MARIA MAGDALENA 

F  W  M  vom F, Gl, eig Prf, feierlicher Schlusssegen (MB II 560)

L:  Hld 3,1–4a oder 2 Kor 5,14–17 APs:  Ps 63, 2.3–4.5–6.7–8 (R: vgl. 2;

GL 616,1)

Ev:  Joh 20,1–2.11–18

 

Maria Magdalena (von Magdala) ist die erste unter den galiläischen Frauen, die den Herrn begleiten und ihm dienen. Christus hat sie von schwerer Besessenheit befreit. Sie war beim Tod und beim Begräbnis des Herrn zugegen, und der Auferstandene erschien ihr am Grabe. Es ist falsch, die Heilige mit der öffentlichen – gar nicht mit Namen benannten – Sünderin gleichzusetzen; sie ist auch nicht Maria von Bethanien. Völlig ungeschichtlich ist die Legende, die Maria Magdalena als Büßerin von St-Baume bei Marseille sterben lässt. Nach einer griechischen Überlieferung liegt sie in Ephesus begraben. 1970: Sellner, P. Bernhard OSB, gew. Kpl. i. Pfaffendorf 1982: Schmidt, Stefan, D. Eisenstadt, Pfr. i. R., KrkSeels. i. R. 1998: Steinkellner, Paul, CanReg, Seels. 1999: Auf der Maur, Dr. Hansjörg SMB, ord. Univ.-Prof.