Drucken

Mo der 15. Woche im Jahreskreis 

g  Hl. Heinrich II. und hl. Kunigunde, Kaiserpaar (RK)

gr  M  vom Tag, zB: Tg 227; Gg 227; Sg 228 L:  Jes 1,10–17

Ev:  Mt 10,34 11,1

w  M  von den hl. Heinrich und Kunigunde (Com Hl oder ÖEigF² 71)

L u. Ev vom Tag od. aus den AuswL, zB: L:  Kol 3,12–17

Ev:  Lk 19,12–26

 

Heinrich II., der letzte aus dem sächsischen Königshaus, war deutscher König von 1002 bis 1024 (Kaiserkrönung 1014). Er war trotz Kränklichkeit eine kraftvolle und zielbewusste Persönlichkeit, ein Friedensfürst in kriegerischer Zeit, ein großer Förderer der Kirche. Seine bedeutsamste Stiftung ist Bamberg. Er lebte nach Feststellung der Unfruchtbarkeit seiner Gemahlin in ehelicher Enthaltsamkeit. Kunigunde, zwischen 998 und 1000 mit Heinrich vermählt, war öffentlich und privat stets um Kirche und Caritas bemüht. Sie gab nach dem Tod des Kaisers als Nonne in dem von ihr gestifteten Benediktinerinnenkloster Kaufungen ein heroisches Beispiel der Weltentsagung und Gottesliebe, und sie starb 1033. Das Kaiserpaar ruht im Dom zu Bamberg. 1970: Starynsky, Johann, RelLehr. i. R. 1979: Dellepoort, Dr. Jan Josef 1987: Schmelzinger, Anton, Pfr. i. R. 1989: Gottschlich, Thomas, Pfr. in Kranichberg 1993: Prisching, Br. Wilhelm Otto SVD 1994: Sedlmayer, Josef, Pfr. i. R. 1997: Waninger, Anton, Pfr. i. R. 1998: Röhrig, Karl, Pfr. i. R. 2004: Greisberger, P. Konrad OSFS, Pfr. in St. Valentin-Landschach