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Di der 19. Woche im Jahreskreis


g r Hl. Pontianus, Papst, und hl. Hippolyt, Priester, Märtyrer
g r Sel. Jakob Gapp, Ordenspriester, Märtyrer (DK)
g w Sel. Markus Aviano, Ordenspriester (DK)
gr M vom Tag, zB: Tg 305,1; Gg 348,1; Sg 525,1
L: Dtn 31,1–8 Ev: Mt 18,1–5.10.12–14

18:30 Uhr

Rosenkranz

19:00 Uhr

Fatima-Feier

Der hl. Hippolyt, ein Schüler des hl. Bischofs Irenäus, war der bedeutendste griechische Theologe und Schriftsteller im Westen zur Zeit der Wende vom

2. zum 3. Jahrhundert. Als Calixtus, ein ehemaliger Sklave, zum Papst gewählt wurde, geriet Hippolyt in Gegensatz zu ihm und ließ sich zum Gegenpapst wählen. Diese Kirchenspaltung dauerte auch unter den Päpsten Urban und Pontianus fort, doch wurde in der Christenverfolgung durch Kaiser Maximinus Thrax Hippolyt mit dem rechtmäßigen Papst Pontianus gleichzeitig auf die Insel Sardinien in die Verbannung geschickt. Beide verzichteten dort auf ihr Amt, um die Spaltung der Kirche zu beenden, und

Hippolyt ermahnte seine Anhänger, die Einheit der Kirche wiederherzustellen. Beide starben in der Verbannung und wurden am 13. August 236 in Rom als Märtyrer beigesetzt.

 

P. Jakob Gapp SM, geb. in Wattens 1897, Priesterweihe 1930, ab Herbst 1938 Kooperator in Breitenwang. Wegen einer regimekritischen Predigt im Dez. 1938 in Wattens, die von den Gubigen mit spontaner Begeisterung aufgenommen wurde, musste er über Wien nach Frankreich und dann weiter nach Spanien fliehen. 1942 von Agenten zur Rückkehr veranlasst, wurde er an der span./franz. Grenze verhaftet und unter der Anschuldigung der Ablehnung des Regimes und dessen Ideologie sowie defaitistischer Äußerungen zum Tod verurteilt und am 13. Aug. 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Am 24. Nov. 1996 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

 

Markus wurde in Aviano bei Pordenone am 17. November 1631 geboren. Er trat in den Kapuzinerorden ein und wurde mit 24 Jahren Priester. Nach 17 Jahren verborgenen Ordenslebens zur Verkündigungsaufgabe berufen, durchzog er Europa und wurde in Kirchen und auf Plätzen von großen Mengen von Gubigen gehört, die er zur christlichen Lebenspraxis, zur Reue über die Sünden und zur Bekehrung führte. Er wurde von Papst Innozenz XI. zum apostolischen Missionar und päpstlichen Legaten berufen und fand Zugang zu den Fürstenhöfen seiner Zeit, wobei er stets Einheit und Frieden förderte. Besondere Freundschaft verband ihn mit Kaiser Leopold I. und dessen Familie in Wien. Erschöpft von der Mühe seiner apostolischen Tätigkeit starb er in Wien am 13. August 1699.

 

1977: Baumhauser, Karl, Pfr. i. R.

1983: Pilz, P. Johannes Chrys. SJ, Bischofsvikar für die Orden

1985: Solau, P. Michael OSB (Admont), Hochschulseels.

1993: Leisner, P. Otto SJ

1994: Weninger, Franz, Pfr. i. R. 1999: Polzer, Friedrich, Adm. i. R. 2000: Kögl, P. Wilhelm OSFS

Odonics, Br. Pi